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Spam - Was man dagegen tun kann

Spam

Was ist Spam?

Unter Spam versteht man unverlangt zugestellte E-Mails (Definition der Kommission der Europ. Gemeinschaften). Der Name "Spam" ist dem Dosenfleisch SPAM (Spiced Porc and Ham) der Firma Hormel Foods entliehen, weitere Information gibt es direkt vom Hersteller.

Wie kommen die an meine Adresse?

Die SPAM-Versender kommen auf unterschiedliche Arten an E-Mail-Adressen. Und alle sind sehr effektiv:

  • Von Adressenhändlern
    Diese verkaufen alle Adressen, welche sie gesammelt haben - zum Beispiel von Veranstaltern von Gewinnspielen oder Newsletter-Versendern.
  • Von Web-Seiten
    Da stehen haufenweise Mail-Adressen drauf - zum Beispiel auf der eigenen Homepage, in Gästebüchern oder aus Newsgroups. Wer einmal mit seiner normalen E-Mail-Adresse eine Nachricht in eine Newsgroup geschrieben hat, erhält später mit Sicherheit Spam-Mails.
  • Zufällig oder aus Wörterbüchern
    Der erste Teil der Adresse wird aus Wörterbüchern, Vornamenslisten etc. erzeugt, der letzte Teil ist klar: t-online.de, gmx.de, aol.com oder eben solnet.ch

Erste Schutzmaßnahmen

Aus den obigen Punkten kann man leicht folgern, wie man sich verhalten muss, um möglichst keine SPAM-Mails zu erhalten:

Zwei E-Mail-Adressen benutzen. Die eine ist geheim und wird nur an Bekannte und Freunde weiter gegeben. Wenn man unbedingt an Gewinnspielen teilnehmen oder Newsletter abonnieren will, nimmt man dazu die "öffentliche". Die kann man zur Not auch einfach "wegwerfen" und eine neue anmelden. Nicht mit der privaten E-Mail-Adresse in Gästebücher schreiben, in Chats anmelden, in Newsgroups posten.

 Kleine Anleitung, wie Sie Ihre E-Mailadresse verschlüsseln können

SPAM ist da - was jetzt?

Wenn die nervenden Mails erst mal ankommen, ist es meist zu spät. Sofern es sich um Newsletter von ordentlichen Betreibern handelt (z.B. SolNet), hat vielleicht nur ein Spassvogel den Newsletter für die eigene Adresse angemeldet. In dem Fall kann man sich problemlos wieder abmelden.

Handelt es sich um Mails, die Sex, 0900-Nummern oder ähnliche Dinge verkaufen wollen, gibt's nur eins: nicht antworten. Sollte ein Abmelde-Link dabei sein, mit dem man den Newsletter abbestellen kann: nicht anklicken. Denn dadurch bestätigt man nur seine E-Mail-Adresse beim Versender, der sie danach erst recht nicht mehr löscht. Hier hilft nur eins: Mail löschen. Und wenn es zu viele SPAM-Mails werden, hilft leider nur noch eines: eine neue Mail-Adresse besorgen. Ebenfalls elegant: Automatische Löschfilter können zumindest den größten Teil der SPAM-Mails beseitigen. Solche Löschfilter kann man entweder per Hand einrichten, oder man verwendet spezielle Software, die das automatisch erledigt.

Die Software Spamnet von Cloudmark ist ein gutes Beispiel für effektive Spam-Filter. Downloaden kann man dieses programm hier.

Rechtliches etc.

Die rechtliche Situation im Bereich Spamming ist nach wie vor unklar. Ein Beschluss der Schweizerischen Lauterkeitskommission sowie Stellungnahmen des Eidg. Datenschutzbeauftragten und anderer Experten deuten jedoch mehr und mehr darauf hin, dass Spamming verschiedene Rechtsnormen verletzt. So ist z.B. die Lauterkeitskommission der Ansicht, dass unverlangt zugestellte Werbemails generell als aggressive Verkaufsmethode anzusehen und somit unlauter sind. Auch hat der Eidg. Datenschutzbeauftragte Untersuchungen gegen Spammer eingeleitet, da deren Adress- Sammelmethoden möglicherweise gegen das Datenschutzgesetz verstossen. Möglich ist zudem auch noch, dass Spamming Nötigung und Missbrauch einer Fernmeldeanlage im Sinne des Strafgesetzbuches darstellt.

Weitere Informationen zum Thema Spam finden Sie bei trash.net

 Lesen Sie hier wie Bayes Anti-Spam Algorithmus arbeitet. (Dieser Algorithmus wird auf unseren Mailservern angewendet) Externer Link


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